Palliativmedizin

Was bedeutet Palliativmedizin?

Das Wort „palliativ“ stammt aus dem Lateinischen. „Palliare“ bedeutet umhüllen, mit dem Mantel bedecken. Unter palliativ versteht man therapeutische Maßnahmen, die nicht die Heilung einer Erkrankung (kurativer Ansatz), sondern die Linderung der durch sie ausgelösten Symptome zum Ziel haben. Dies ist notwendig, da trotz allem medizinischen Fortschritts noch heute zahlreiche Erkrankungen nicht geheilt werden können. Dies kann für Krebspatienten genauso zutreffen, wie für Menschen, die an anderen unheilbaren und fortgeschrittenen. Im Vordergrund der Palliativmedizin steht der Erhalt von Lebensqualität und Autonomie schwerstkranker Patientin. Dazu wird besonderer Wert auf die Linderung mit der Erkrankung einhergehender belastender Symptome, wie z.B. Schmerzen, Luftnot, Angst und Depressionen, gelegt. Die Behandlung beschränkt sich dabei nicht nur auf rein körperliche Aspekte. Ziel ist der Einbezug der individuellen und ganzheitlichen seelischen und spirituellen Bedürfnisse und Überzeugungen des Patienten.

 

Wer macht Palliativmedizin?

Herr Dr. Arnold und Frau Dr. Kathrin Gross führen die palliativmedizinische Versorgung im Rahmen ihrer langjährigen Beruflichen Erfahrung als Allgemeinmediziner und Hausarzt durch. Herr Dr. med. Philipp Gross besitzt darüber hinaus die Zusatzqualifikation Palliativmedizin.

Wie machen wir Palliativmedizin?

Wir kümmern uns im Rahmen der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung (AAPV) zusammen mit Angehörigen oder Pflegediensten um die Betreuung schwer kranker Patienten am Lebensende. Ein Ziel dabei ist es diese Betreuung möglichst zu Hause in vertrauter Umgebung zu realisieren. Sollten wir bei besonders schweren Krankheitsverläufen eine gute Versorgung alleine nicht sicherstellen können, arbeiten wir mit mehreren spezialisierten ambulanten Palliativversorgungen (SAPV) zusammen.