Online Videosprechstunde

Kontrolltermine und Verlaufsbesprechungen – einfach via Online-Videosprechstunde

Als eine der ersten Hausarztpraxen in München bieten wir Ihnen eine Online-Videosprechstunde an. Hierfür haben wir uns als Partner die in Berlin ansässige und zertifizierte Firma „Patientus“, eine Tochterfirma von „Jameda“ ausgewählt. Die Vorteile einer Videosprechstunde liegen auf der Hand: Sie sparen sich den Weg zur Praxis und haben trotzdem ein sehr persönliches Gespräch, Unterlagen können besprochen und sicher ausgetauscht werden (durch Hochladen in die Videoplattform), Sie können uns Dinge zeigen und wir Ihre Fragen auch visuell beantworten. Als technische Voraussetzung  genügt ein PC/Laptop mit Internetverbindung (aktuell nur Browser Firefox oder Google Chrome), einer handelsüblichen Webcam sowie einer Sprechfunktion. Die Videosprechstunde selbst läuft direkt im Internet-Browser. Installationen oder besondere PC-Kenntnisse sind nicht notwendig.

 

Sie finden uns unter diesem Link:

https://secure.patientus.de/arztprofil/philipp.gross

https://secure.patientus.de/arztprofil/kathrin.gross

 

Was ist eine Online-Sprechstunde?

Die Online-Sprechstunde ist eine neue Form des Arzt-Patientenkontaktes. Die Möglichkeit einer Online-Videosprechstunde wurde durch die gesetzliche Verankerung der Telemedizin geschaffen (Beginn April 2017). In der Regel setzt eine Videosprechstunde einen zuvor stattgefundenen direkten Arzt-Patientenkontakt voraus. Grundlage ist das Gesetz zur Fernbehandlung nach § 7 Absatz 4 Musterberufsordnung/MBO-Ä welches besagt, dass eine Diagnose nur bei einem bereits bestehenden Arzt-Patientenverhältnis gestellt werden darf. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass nur Ärzte, die mit dem Krankheits­bild und dem individuellen Krankheitsverlauf vertraut sind Diagnosen stellen. Folglich müssen Sie im Regelfall mindestens einmal in der Praxis gewesen sein oder bei einen Hausbesuch untersucht worden sein, bevor eine Online-Videosprechstunde stattfinden kann.

Nach aktueller Rechtslage können wir Ihnen somit eine Videosprechstunde unter folgenden Voraussetzungen anbieten (bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung/Haftungsausschlüsse; bei Nutzung der Videosprechstunde willigen Sie automatisch in diese ein):

a) Privatpatienten und Selbstzahler

  • Neupatienten: Beim Erstkontakt kann nur eine allgemeine Beratung ohne die Stellung von Diagnosen erfolgen (s. oben). Deshalb ist eine zeitnahe Vorstellung Ihrerseits in unserer Praxis zum direkten persönlichen Gespräch und zur Untersuchung für individuelle Beratungsanlässe zwingend erforderlich (bitte bringen Sie hierbei die unterschriebene Einverständniserklärung mit). Als Beispiel könnte jedoch in einer Online-Videosprechstunde eine reisemedizinische Erstberatung erfolgen, bevor Sie zur Untersuchung und ggf. Impfung erstmalig in unsere Praxis kommen. Die Abrechnung erfolgt gemäß GOÄ (nach Ziffern 1,3,5, zzgl. Technikzuschlag 4,95€, fragen Sie bitte ggf. bezüglich der Kostenübernahme zuvor bei Ihrer Versicherung nach.
  • Bestandspatienten: Jegliche Ihrer Beratungsanlässe können wir auch im Rahmen einer Videosprechstunde besprechen, da wir Sie und Ihre Erkrankungen kennen. Seien es Verlaufkontrollen von Wunden oder Hautveränderungen, allgemeine Fragen, Ergebnisbesprechungen oder z.B. eine Reisemedizinische Beratung. Die Abrechnung erfolgt unverändert gemäß GOÄ (nach Ziffern 1,3,5, zzgl. Technikzuschlag 4,95€; ggf. auch hier bezüglich der Kostenübernahme zuvor bei Ihrer Versicherung nachfragen). Bitte lassen Sie unserer Praxis vor Beginn der ersten Videosprechstunde unsere Einwilligungserklärung unterschrieben zukommen: Einverständniserklärung-Videosprechstunde
  • AXA-Versicherte: Die Durchführung von Online-Videosprechstunden wird seitens der AXA-Versicherung gefördert. Vor der ersten Videosprechstunde benötigen wir daher die folgende, unterschriebene Einwilligungserklärung in unserer Praxis (Einwilligungserklärung-AXA-Versicherte).

b) Gesetzlich Versicherte aller Kassen (nur Bestandspatienten): Informationsblatt der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: download: Patienteninformation_Videosprechstunde

  • Für gesetzlich Versicherte ist die Videosprechstunde unter bestimmten Voraussetzungen Teil der Kassenleistung (s. oben unter „Was ist eine Online-Sprechstunde“).
  • geeignete Krankheitsbilder: „Für eine Videosprechstunde sind aus Sicht des Bewertungsausschusses nicht alle Krankheitsbilder geeignet, weshalb die Leistung zunächst nur für bestimmte Indikationen vergütet wird. Dazu zählen die visuelle Verlaufskontrolle von Operationswunden, Bewegungseinschränkungen und -störungen des Stütz- und Bewegungsapparates sowie die Kontrolle von Dermatosen (=Hauterkrankungen), einschließlich der diesbezüglichen Beratung. Daneben kann auch die Beurteilung der Stimme, des Sprechens oder der Sprache per Videosprechstunde erfolgen. Eine Erweiterung des Leistungsspektrums ist vorgesehen. Grundlage für die Festlegung der Krankheitsbilder waren Erfahrungsberichte aus verschiedenen Pilotprojekten. Zudem schreibt der Gesetzgeber vor, dass Videosprechstunden nur für Verlaufskontrollen bei bekannten Patienten gefördert werden sollen.“ (laut KVB Pressemitteilung vom 23.02.2017)
  • Information und Einwilligung: Der Vertragsarzt informiert den Patienten über die Videosprechstunde entsprechend der Anforderungen an die Teilnehmer zur Durchführung der Videosprechstunde gemäß § 3 und holt eine schriftliche Einwilligung des Patienten in die Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung ein, die die Anforderungen des § 4a BDSG erfüllt und die der Patient jederzeit widerrufen kann. Diese Einwilligungserklärung muss unserer Praxis vor Beginn der ersten Videosprechstunde unterschrieben zugegangen sein: Einverständniserklärung-Videosprechstunde
  • Informations­gespräche, Verlaufskontrollen bei „ungeeigneten“ Krankheitsbildern und Gespräche für eine zweite Meinung ohne Diagnose muss der Patient aktuell selbst tragen.

 

Vorgehensweise:

a) Sie sind Neupatient und möchten einen freien Termin zur ersten allgemeinen Beratung buchen.

  1. Schritt: Testen Sie bitte, ob Ihr Computer die Anforderungen (Browser, Video und Ton) erfüllt (zum Test).
  2. Schritt: buchen Sie Ihren  Termin zur Videosprechstunde hier. Hierfür ist eine Registrierung bei Patienten notwendig.
  3. Schritt: Sie erhalten von Patientus den notwendigen Zugangscode per Email.
  4. Schritt: Vor Beginn der Online-Sprechstunde erhalten Sie eine erneute Emailbenachrichtigung, damit Sie sich rechtzeitig im virtuellen Wartezimmer einloggen. Sie warten bequem in Ihren Räumlichkeiten, dass wir die Sprechstunde mit Ihnen beginnen und gehen ca. 10 Minuten vor der vereinbarten Zeit auf die Webseite: http://www.patientus.de und geben Ihren Zugangscode ein und begeben sich dadurch ins unser virtuelles Sprechzimmer.
  5. Schritt: Wir können uns mit Bild und Ton unterhalten und dabei ggf. gemeinsam Unterlagen betrachten.
  6. Die Dauer von maximal 15 Minuten sollten nicht überschritten werden, da bereits die nächsten Patienten im virtuellen Wartezimmer warten (für Sie nicht sichtbar).
  7. Sie kommen zeitnah zum ersten Mal in unsere Praxis zum Gespräch und zur Untersuchung und bringen bitte die unterschriebene Einverständniserklärung mit.

 

b) Sie sind Bestandspatient bei uns und waren im Quartal bereits bei Ihrem persönlichen Arzt:

  1. Schritt: Wir vereinbaren mit Ihnen bereits in unserer Praxis eine Videosprechstunde als Verlaufskontrolle und Sie unterschreiben die notwendige Einverständniserklärung.
  2. Schritt: Sie erhalten von uns schriftlich oder per Email den notwendigen Zugangscode von uns
  3. Schritt: Vor Beginn der Online-Sprechstunde erhalten Sie eine eMail Benachrichtigung, damit Sie sich rechtzeitig im virtuellen Wartezimmer einloggen können.
  4. Schritt: Sie warten bequem in Ihren Räumlichkeiten, dass wir die Sprechstunde mit Ihnen beginnen und gehen ca. 10 Minuten vor der vereinbarten Zeit auf die Webseite: http://www.patientus.de und geben Ihren Zugangscode ein und begeben sich dadurch ins virtuelle Sprechzimmer.
  5. Schritt: Wir können uns mit Bild und Ton unterhalten und dabei ggf. gemeinsam Unterlagen betrachten.
  6. Die Dauer von maximal 15 Minuten sollten nicht überschritten werden, da bereits die nächsten Patienten im virtuellen Wartezimmer warten (für Sie nicht sichtbar).